Stadtgutscheine 2026: Was Regionen jetzt angehen sollten

Ein neues Jahr ist immer ein guter Moment, um innezuhalten und zu fragen: Was hat gut funktioniert? Was möchten wir weiterentwickeln? Und wohin soll die Reise gehen? Für Regionen, die ein Stadtgutschein-System betreiben, stellt sich diese Frage 2026 mit besonderer Spannung – denn die Grundlagen sind gelegt, die Systeme laufen, und das Potenzial, das noch vor uns liegt, ist beachtlich.

Was 2025 gezeigt hat

Stadtgutschein-Systeme funktionieren. Das ist keine leere Aussage, sondern eine echte Beobachtung aus dem Alltag: Regionen, die aktiv in ihr System investieren – mit klaren Strukturen, engagierten Partnern und einem lebendigen Angebot für Händler und Käufer – sehen Ergebnisse. Das ist eine starke Ausgangslage für alles, was kommt.

Was wir dabei zunehmend entdecken: Das größte Wachstumspotenzial liegt oft an einem Ort, den man vielleicht noch nicht im Blick hatte. Nicht im nächsten Marketingkanal, nicht in der nächsten App-Funktion – sondern bei einer Gruppe, die bereits Teil des lokalen Gefüges ist und die noch stärker eingebunden werden kann: den lokalen Arbeitgebern.

Der Hebel, mit viel Raum nach oben

Lokale Unternehmen sind mehr als Wirtschaftsakteure – sie sind natürliche Multiplikatoren. Ein Unternehmen, das seinen Mitarbeitenden monatlich einen regionalen Gutschein als steuerfreien Sachbezug auszahlt, bringt regelmäßig und strukturell Kaufkraft in den lokalen Kreislauf. Nicht einmalig, nicht aktionsgebunden, sondern jeden Monat.

Das ist kein theoretisches Modell. Es ist eine Möglichkeit, die seit Jahren besteht – und die in vielen Regionen noch viel Raum hat, zu wachsen. Nicht weil Unternehmen kein Interesse hätten, sondern weil sie schlicht noch nicht aktiv eingeladen wurden. Genau hier liegt eine wunderbare Chance für 2026.

Zwei Instrumente, die wir 2026 in den Fokus stellen

Gemeinsam mit unseren Regionen möchten wir 2026 zwei Instrumente gezielt stärker einsetzen, die genau an diesem Punkt ansetzen:

  • Mitarbeitergutschein als monatlicher Sachbezug:
    Arbeitgeber können ihren Mitarbeitenden bis zu 50 Euro pro Monat steuerfrei als regionalen Gutschein auszahlen. Für das Unternehmen ein attraktives Zusatzgehalt, für die Mitarbeitenden ein monatlicher Vorteil bei lokalen Händlern – und für die Region ein stabiler, wiederkehrender Kaufkraftfluss. Über unser Unternehmerportal können Arbeitgeber das selbstständig einrichten, einfach und ohne großen Verwaltungsaufwand.
  • Geschenkgutschein für Unternehmen:
    Nicht jedes Unternehmen möchte sofort ein monatliches Modell einführen – und das ist völlig in Ordnung. Genau dafür haben wir den Geschenkgutschein entwickelt: Unternehmen können Gutscheine auf Vorrat kaufen und sie flexibel einsetzen – bei Firmenfeiern, als Dankeschön für Partner oder Kunden, als spontane Aufmerksamkeit zwischendurch. Der Einstieg ist bewusst niedrigschwellig gehalten. Kein Abonnement, kein langer Entscheidungsprozess. Und trotzdem fließt die Kaufkraft genau dorthin, wo sie hingehört: in die lokale Wirtschaft.

    Der Geschenkgutschein ist eine neue Funktion in Awiti – mehr dazu erfahren Sie in unserem Webinar am 12. März. (Mehr Informationen hierzu am Ende dieses Blogbeitrags)

Was wir uns für 2026 vornehmen

In diesem Jahr möchten wir noch enger an der Seite unserer Regionen arbeiten, um genau diesen Hebel gemeinsam zu aktivieren – nicht als Dienstleister, sondern als Partner. Das bedeutet: eine gemeinsame Ansprache von Arbeitgebern, praxisnahe Materialien für Stadtmarketing-Organisationen und die Weiterentwicklung der Plattform, die den Einstieg für Unternehmen noch angenehmer macht.

Wir sind überzeugt, dass Stadtgutschein-Systeme ihr volles Potenzial entfalten, wenn alle drei Akteure aktiv mitmachen: die Region, die Händler – und die Arbeitgeber. Das ist ein erreichbares Ziel, und 2026 ist ein guter Zeitpunkt, es anzugehen.

Webinar: Der Geschenkgutschein in Awiti

Sie möchten den Geschenkgutschein in Aktion sehen?
Am 12. März 2026 um 11:00 Uhr stellen wir die neue Funktion vor, erklären, wie sie funktioniert – und teilen bereits erste Einblicke aus der Praxis.

Schauen Sie gerne rein.

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